Tarifvertrag zur leiharbeit im lufthansa konzern

Die Kabinengewerkschaft UFO hofft, dass staatliche Maßnahmen gegen Lufthansa einen besseren Schutz der Arbeitnehmerrechte und strategische Vorteile für den deutschen Flugverkehr bieten. Die Gewerkschaft stellt die inländischen deutschen Flugverbindungen und die aktuelle Abstimmung mit anderen europäischen Fluggesellschaften in Frage. Aufgrund eines Berichts von Business Insider über eine angebliche Einigung in den Werken ist der zuvor aufgeworne Lufthansa-Aktienkurs heute um 12 Prozent gestiegen. Der Sparplan sieht den Einsatz von Kurzarbeit bis 2022, eine teilweise sozial gestaffelte Gehaltskürzung und die Aussetzung von Gehaltserhöhungen vor. Ab 2024 sollen die Mitarbeiter zurückgezahlt werden, wenn das Unternehmen dazu in der Lage ist. Die Geschäftsführung wird auch auf Dasein verzichten. Um die Kosten des Verkehrsverlustes zu tragen, kündigte der Lufthansa-Konzern neben dem Kapazitätsabbau weitere Kostensenkungsmaßnahmen in den Bereichen Personal, Material und Projektbudgets an. Darüber hinaus beschloss die Fluggesellschaft, 150 ihrer 770 Flugzeuge zu beeten. Nach vier Tarifrunden hat die Gewerkschaft Ver.di den Abschluss einer langfristigen Vereinbarung mit der Fluggesellschaft Lufthansa begrüßt, die Lohnerhöhungen von bis zu 6 Prozent für rund 28.000 Bodenpersonal bringt. In dem Bericht heißt es, dass die Bundesrepublik rund 9 Mrd. Euro in den angeschlagenen Konzern pumpen soll, mehr als doppelt so viel wie der aktuelle Marktwert. Die Nachricht von der genannten Vereinbarung wurde auch von Bloomberg berichtet.

An anderer Front hat die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss offenbar Fortschritte gemacht, die Medienberichten zufolge mit staatlich garantierten Krediten in Höhe von 1,4 Mrd. Euro rechnen können. Eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen bedeutet, dass die Auszubildenden der Gruppe in allen Geschäftsbereichen am 1. Februar 2018 und 1. Mai 2019 zusätzliche 40 € erhalten. Mit dem Abkommen wird auch der betriebliche Pensionsplan erweitert, sodass die Arbeitnehmer neue Auszahlungsoptionen auswählen können. Nach aero.de hat Lufthansa durch die Umsetzung eines solchen Verfahrens die Möglichkeit, zahlreiche Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und anderen Gläubigern zu erfüllen. Auch Rentenkosten und ungünstige Tarifverträge stehen zur Diskussion. MIAMI – Der Lufthansa-Konzern erwägt unter eigenen Angaben insolvenzen angesichts angeblicher Milliardenschwerer Staatshilfen.